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  • 06.05.2007 – 18:52

    Stuttgarter Nachrichten: Köhler/Klar

    Stuttgart (ots) - Union und FDP müssen sagen dürfen, dass Köhler mit einer Begnadigung ein falsches Signal geben würde. Sie werden sagen dürfen, dass sie seinen Spruch - sollte er Klar den Weg in die Freiheit etwas früher ebnen - für einen unvertretbaren Triumph der Täter über die Opfer und deren Hinterbliebene halten. Ja, sie dürfen das Staatsoberhaupt auch eindringlich vor den Folgen seines Tuns ...

  • 04.05.2007 – 18:48

    Stuttgarter Nachrichten: zu Metall

    Stuttgart (ots) - Dass die vollen Auftragsbücher nun weiter abgearbeitet werden können, hilft den Unternehmen, den Abschluss zu verdauen. Welcher Preis dafür zu zahlen sein wird, hängt aber nicht zuletzt davon ab, wie lange die Firmen noch unter Dampf stehen werden. Denn die Tarifparteien haben einen deutlich höheren Kostensockel vereinbart, der auch dann Bestand haben wird, wenn die Unternehmen einmal an Kraft verlieren sollten. Pressekontakt: Rückfragen ...

  • 03.05.2007 – 19:33

    Stuttgarter Nachrichten: zu Alkohol:

    Stuttgart (ots) - Kein Wirt darf Jugendlichen unter 18 Jahren Schnaps verkaufen. Und für bereits Angetrunkene gilt: kein Nachschub mehr. Das Problem ist nur: Kaum ein Wirt, kaum ein Getränkemarkt hält sich daran. Es mangelt also nicht an Paragrafen, sondern an ihrer Einhaltung und Überwachung. Wer übermäßig und oft trinkt, macht sich kaputt und löst in seinem Umfeld manche Tragödie aus. Wie in allen ...

  • 02.05.2007 – 18:47

    Stuttgarter Nachrichten: zu Israel:

    Stuttgart (ots) - Olmert und sein Verteidigungsminister Peretz müssen zurücktreten - schon deshalb, weil sie nicht mehr guten Gewissens militärische Entscheidungen treffen können. Wie will die Regierung über umstrittene Militäraktionen im Westjordanland oder Gazastreifen entscheiden, obwohl dem Premier bei der Führung eines Krieges unverblümt Unfähigkeit attestiert wird? Pressekontakt: Rückfragen ...

  • 01.05.2007 – 18:41

    Stuttgarter Nachrichten: zu Islamkonferenz:

    Stuttgart (ots) - Schon jetzt hat dieses neu organisierte kontinuierliche Gespräch viel bewegt. Manches zweifellos zum Guten. Manches bleibt schwierig. Aber dass zum Beispiel durch eine sehr geschickte Auswahl der Gesprächspartner auch innerhalb der islamischen Welt in Deutschland ein Dialog zwischen fundamentalen und säkularen Muslimen, sogar mit Islam-Kritikern erzwungen wird, ist ausgesprochen ...

  • 29.04.2007 – 20:06

    Stuttgarter Nachrichten: zu Koalition:

    Stuttgart (ots) - Damit Koalitionen halten, müssen mindestens zwei Bedingungen erfüllt sein: Die Partner müssen sich gegenseitig vertrauen. Und alle Seiten müssen von der Zusammenarbeit profitieren. Legt man diesen Maßstab an die gerade heftig streitenden Regierungsparteien an, kommt man zu einem Ergebnis, dass die Kanzlerin keinen Grund hat, ruhig zu schlafen. Was hält die Regierung also noch zusammen? Der ...

  • 29.04.2007 – 19:23

    Stuttgarter Nachrichten: zu Koalition:

    Stuttgart (ots) - Damit Koalitionen halten, müssen mindestens zwei Bedingungen erfüllt sein: Die Partner müssen sich gegenseitig vertrauen. Und alle Seiten müssen von der Zusammenarbeit profitieren. Legt man diesen Maßstab an die gerade heftig streitenden Regierungsparteien an, kommt man zu einem Ergebnis, dass die Kanzlerin keinen Grund hat, ruhig zu schlafen. Was hält die Regierung also noch zusammen? Der ...

  • 27.04.2007 – 19:04

    Stuttgarter Nachrichten: IG Metall

    Stuttgart (ots) - Mit einem frühen und aus ihrer Sicht guten Angebot wollten die Metall-Arbeitgeber im Land dem Tarifkonflikt eigentlich die Spitze nehmen. Doch die Rechnung scheint nicht ganz aufzugehen. Mit massiven Warnstreiks will die IG Metall nun ein gutes Ergebnis für die Beschäftigten erzwingen. Offensichtlich kann die Gewerkschaft auf dieses Ritual nicht verzichten. Schließlich muss sie den Beschäftigten das Gefühl vermitteln, wirklich hart um den ...

  • 25.04.2007 – 13:11

    Stuttgarter Nachrichten: Geheime Online-Durchsuchungen seit zwei Jahren Praxis

    Stuttgart (ots) - Nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten (Donnerstag) führen Verfassungsschutz und Bundesnachrichtendienst bereits seit zwei Jahren Online-Durchsuchungen auf Computern durch. Dies bestätigte die Bundesregierung dem Innenausschuss des Bundestages. Grundlage dafür sei eine geheime Dienstvorschrift. Aus Kreisen des Innenausschusses ...

  • 24.04.2007 – 19:33

    Stuttgarter Nachrichten: RAF

    Stuttgart (ots) - Die Stoßrichtung der Debatte freilich stört. Es gibt bisher keinerlei Hinweise darauf, dass der Staat einen Unschuldigen verurteilt hat. Was zurzeit diskutiert wird, sind Details. Wer hat wen erschossen, und wer hat "nur" mitgeplant oder das Fluchtfahrzeug gefahren? Für die Hinterbliebenen der Opfer sind das wichtige Fragen. Für die Bewertung der handelnden Personen eher nicht. Alle haben sich zur RAF und zu deren Taten mehr oder weniger klar ...

  • 23.04.2007 – 20:34

    Stuttgarter Nachrichten: RAF

    Stuttgart (ots) - Die Stoßrichtung der Debatte freilich stört. Es gibt bisher keinerlei Hinweise darauf, dass der Staat einen Unschuldigen verurteilt hat. Was zurzeit diskutiert wird, sind Details. Wer hat wen erschossen, und wer hat "nur" mitgeplant oder das Fluchtfahrzeug gefahren? Für die Hinterbliebenen der Opfer sind das wichtige Fragen. Für die Bewertung der handelnden Personen eher nicht. Alle haben sich zur RAF und zu deren Taten mehr oder weniger klar ...

  • 23.04.2007 – 15:14

    Stuttgarter Nachrichten: Bosbach: Auch nach Boock-Äußerung keine Gnade für Klar

    Stuttgart (ots) - Der Vizevorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Wolfgang Bosbach (CDU), hält auch nach den jüngsten Aussagen des früheren RAF-Terroristen Peter-Jürgen Boock nichts von einer Begnadigung des ehemaligen RAF-Terroristen Christian Klar. Den Stuttgarter Nachrichten (Dienstag) sagte Bosbach: "Ein Gnadenspruch ist die nachträgliche ...

  • 22.04.2007 – 18:43

    Stuttgarter Nachrichten: zu RAF:

    Stuttgart (ots) - Mit Blick auf das Gnadengesuch Christian Klars sind die Erkenntnisse aus dem alten RAF-Untergrund nicht relevant. Er wäre falsch und fahrlässig, würde der Eindruck entstehen, er habe sich im Mordfall Buback zu Unrecht verurteilen lassen. Klar stand hier ausschließlich in Verdacht, am 7. Juli 1977 entweder das Täter-Motorrad oder das Fluchtfahrzeug gelenkt zu haben. Was für den Gnade prüfenden Bundespräsidenten schwerer wiegen sollte: Nicht ...

  • 20.04.2007 – 18:44

    Stuttgarter Nachrichten: zu Siemens:

    Stuttgart (ots) - Die Weitsicht, die von Pierer als Vordenker der Wirtschaft immer wieder an den Tag legte, fehlte ihm, als es um ihn selbst ging. Offenbar glaubte er allen Ernstes, er könne die Skandale aussitzen - und als Aufsichtsratsvorsitzender auch noch eine glaubwürdige Rolle bei deren Aufklärung spielen. Diese dramatische Fehleinschätzung führte dazu, dass er sein jahrzehntelang erworbenes ...

  • 19.04.2007 – 18:32

    Stuttgarter Nachrichten: zu Türkei:

    Stuttgart (ots) - Ja, die Empörung über die Morde ist in der Türkei groß. Wir zweifeln die ehrliche Trauer nicht an. Aber auch das ist die Türkei 2007: Wachsende Angst vor der schleichenden Islamisierung führt dazu, fremde religiöse Sendboten immer brutaler zu verfolgen. Denn der blutige Terror gegen Christen kommt immer mehr von der religiös-nationalistischen Seite - ein explosives Gemisch. Solange der ...

  • 18.04.2007 – 18:53

    Stuttgarter Nachrichten: zu Türkei/Christenmord:

    Stuttgart (ots) - "Stuttgarter Nachrichten" zu Türkei/Christenmord: Die traurige Wahrheit ist, dass die türkische Nation eine Lüge lebt: Fast 85 Jahre nach Gründung der Republik als laizistischem Staat, in dem auch die christlichen und jüdischen Minderheiten zuhause sein sollen, steht dieses Verfassungsbürgertum nach wie vor nur auf dem Papier. Die Überzeugung, dass nur ein moslemischer Türke ein echter ...

  • 17.04.2007 – 19:46

    Stuttgarter Nachrichten: zu Amoklauf:

    Stuttgart (ots) - Der Täter, auch wenn er als Fremder nach Amerika gekommen ist, war am Ende doch Teil einer Gesellschaft, in der die Waffe als Freiheits- und Männlichkeitsemblem vergöttert wird. Er schoss in einem Bundesstaat, wo der Senator auf dem Weg ins Parlament selbst eine Waffe trägt. Er lebte in einem Land, in dem die Massen jubeln, wenn der greise Schauspieler Charlton Heston mit der zittrigen Hand ...

  • 16.04.2007 – 20:56

    Stuttgarter Nachrichten: zu Oettinger:

    Stuttgart (ots) - Günther Oettinger hat seinen Kopf aus der Schlinge gezogen, er hat seinen Posten gerettet, aber er hat politisches Ansehen verloren. Seine Trauerrede, mindestens so sehr aber das Trauerspiel im Umgang mit der sich über Tage hinweg aufbauenden Krise, haben Zweifel an seinen Qualitäten als oberster Repräsentant des Landes genährt. Das Amt verlangt nicht nur Intelligenz, sondern mehr noch ...

  • 15.04.2007 – 22:26

    Stuttgarter Nachrichten: zur Entschuldigung Günther Oettingers:

    Stuttgart (ots) - Jetzt also doch: Günther Oettinger hat sich entschuldigt. Auf Filbingers Denkmal steht nicht länger der Zusatz: "Nazi-Gegner". Die Vergangenheit, die in Oettingers Trauerrede auf Hans Filbinger verbogen wurde, ist wieder geradegerückt. Filbinger war "wie Millionen anderer Menschen auch dem NS-Regime angepasst". Ein Mitläufer. Oettinger hat ...

  • 13.04.2007 – 20:11

    Stuttgarter Nachrichten: zu Filbinger/Oettinger

    Stuttgart (ots) - Der Umgang mit der Nazi-Vergangenheit verlangt von politischen Repräsentanten ein Höchstmaß an Sensibilität, besonderes Fein- und Taktgefühl. In dem Kontext wirkt Oettingers Filbinger-Hommage geradezu brachial. Erschreckend flach fallen die Reaktionen in der Landes-CDU aus. Falsche Geschlossenheit statt notwendiger Differenzierung. Nirgendwo ein Ratschlag, die Worte neu zu wägen. Der ...

  • 12.04.2007 – 20:02

    Stuttgarter Nachrichten: zu Oettinger/Filbinger

    Stuttgart (ots) - Hans Filbinger ist begraben. Sein Name aber sorgt weiter für Gesprächsstoff. Ministerpräsident Günther Oettinger, sonst ein Feind klarer Positionierung, wollte mit seinen Äußerungen zu Filbingers NS-Vergangenheit offenbar einen Schlussstrich ziehen - und hat stattdessen neuen Streit angezettelt. Welche Motivation trieb Oettinger an, sich derart polarisierend zu positionieren? Vieles deutet ...

  • 11.04.2007 – 20:17

    Stuttgarter Nachrichten: zu Muslime/Koordinationsrat:

    Stuttgart (ots) - Die größten Probleme bleiben. Erstens: Die vier Gruppen kooperieren nur auf der untersten Stufe; zur Gründung eines Dachverbandes war man weder fähig noch willens. Zweitens: Sie sprechen allenfalls für 15 Prozent der hier lebenden Muslime. Und drittens: Alle vier sind sich einig, dass Mädchen in der Schule Kopftuch tragen und dass Männer und Frauen gesellschaftlich getrennt sein sollten. ...

  • 11.04.2007 – 18:11

    Stuttgarter Nachrichten: zu Muslime/Koordinationsrat:

    Stuttgart (ots) - Die größten Probleme bleiben. Erstens: Die vier Gruppen kooperieren nur auf der untersten Stufe; zur Gründung eines Dachverbandes war man weder fähig noch willens. Zweitens: Sie sprechen allenfalls für 15 Prozent der hier lebenden Muslime. Und drittens: Alle vier sind sich einig, dass Mädchen in der Schule Kopftuch tragen und dass Männer und Frauen gesellschaftlich getrennt sein sollten. ...