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  • 28.03.2005 – 18:55

    Stuttgarter Nachrichten: zu Kanzler/Wirtschaft:

    Stuttgart (ots) - Dass er sehr viel nützen wird, der Kanzler-Appell an die Unternehmer, ist wahrscheinlich nicht zu erwarten. Es gibt in der Wirtschaft keine Verabredungen, dieses zu tun und jenes zu unterlassen, es gibt nur das Streben nach Gewinn. Arbeitsplätze gehören dabei auch zum Kalkül. Aber nur wenn sie sich rechnen, können neue entstehen. Moralische, gar patriotische Erwägungen sind zwar wünschenswert, ...

  • 25.03.2005 – 19:09

    Stuttgarter Nachrichten: zu Kirgisien:

    Stuttgart (ots) - Die maroden Regime der post-sowjetischen Ära brechen angesichts massiver Wahlfälschungen zusammen: Erst Georgien, dann die Ukraine und nun Kirgisien. Demokratie scheint verlockend in den Ex- Sowjetrepubliken. Entscheidend wird sein, wie schnell eine neue Regierung die Kontrolle übernehmen kann. Doch die Opposition ist zersplittert, es fehlt ein verbindendes politisches Projekt. Zudem sind ihre ...

  • 23.03.2005 – 19:02

    Stuttgarter Nachrichten: Bankgeheimnis

    Stuttgart (ots) - Gläserner Bankkunde? Ende des Bankgeheimnisses? Tatsächlich sind diese Vorwürfe übertrieben. Zu einer Routineabfrage durch den Finanzbeamten bei jeder Steuererklärung wird es nicht kommen. Das ist vom Verfahren her ausgeschlossen. Zudem sind die Banken schon jetzt verpflichtet, Behörden bei gezielten Nachfragen über die Vermögensverhältnisse von Betroffenen aufzuklären. Mit dem neuen ...

  • 22.03.2005 – 19:29

    Stuttgarter Nachrichten: zu Amoklauf/USA:

    Stuttgart (ots) - Die Zeiten sind vorbei, in denen man nach einer Schießerei in einer amerikanischen Schule mit dem Finger auf „die Amerikaner“ zeigte – so, als seien vergleichbare Verbrechen in Deutschland unvorstellbar. Die Tragödie von Erfurt hat gezeigt, dass das Undenkbare überall geschehen kann; den verrückten Einzeltäter, aber auch das Versagen familiärer und gesellschaftlicher Schutzmechanismen kann es ...

  • 21.03.2005 – 18:50

    Stuttgarter Nachrichten: zu EU-Stabilitätspakt:

    Stuttgart (ots) - Die Bundesregierung gewinnt damit kurzfristig innenpolitisch Handlungsspielraum, setzt aber langfristig ihre Glaubwürdigkeit und finanzpolitische Leitfunktion in Europa aufs Spiel. Als der Euro- Pakt 1996 – in Kenntnis der Wiedervereinigung und der hohen EU- Beiträge – ersonnen wurde, galt er gerade den D-Mark-verwöhnten Deutschen als Versicherung gegen den finanzpolitischen Schlendrian anderer ...

  • 20.03.2005 – 18:43

    Stuttgarter Nachrichten: zu SPD/Türkei

    Stuttgart (ots) - Martin Schulz ist in der SPD nicht irgendwer. Auch wenn er im Europäischen Parlament sitzt. Nein, Schulz ist dort Chef der 221 Köpfe zählenden sozialistischen Fraktion und damit einer der einflussreichsten Politikgestalter in der EU. Es ist daher weit mehr als ein lässlicher Zwischenruf, wenn Schulz jetzt als erster führender deutscher Sozialdemokrat offen über eine Verschiebung ...

  • 18.03.2005 – 18:53

    Stuttgarter Nachrichten: zu große Koalition/Rot-Grün:

    Stuttgart (ots) - In Kiel scheint die SPD bereit, unter dem Christdemokraten Peter Harry Carstensen eine große Koalition zu bilden – aus politischer Vernunft und aus Angst, bei einer Neuwahl endgültig in die Bedeutungslosigkeit zu fallen. Und in Düsseldorf? Nicht wenige einflussreiche Genossen glauben auch dort, dass ein Bündnis mit der CDU angesichts der über einer Million Arbeitslosen ohnehin besser fürs Land ...

  • 17.03.2005 – 18:39

    Stuttgarter Nachrichten: Grüne Europaabgeordnete Beer für Neuwahlen und gegen große Koalition „Fehlende Realitätswahrnehmung“ !!(NEU: Beer gegen große Koaliton)!!

    Berlin/Stuttgart (ots) - Die grüne Europa-Abgeordnete Angelika Beer spricht sich für Neuwahlen und gegen eine große Koalition in Schleswig-Holstein aus. Beer, die ein EU-Mandat aus Schleswig-Holstein hat und sich im grünen Landtagswahlkampf engagiert hatte, sagte den Stuttgarter Nachrichten (Freitag): „Die ...

  • 17.03.2005 – 18:39

    Stuttgarter Nachrichten: zu Simonis:

    Stuttgart (ots) - Heide Simonis hat verloren. Erst die Wahl in Schleswig-Holstein, jetzt auch ihr Amt als Ministerpräsidentin. Zu dünn war das Eis, das Simonis über die Legislaturperiode hätte tragen müssen. Gerade weil ihre Mehrheit im Parlament nur auf dem fragwürdigen Machtanspruch einer politischen Minderheit beruhte, hätte Simonis bereits im ersten Wahlgang ihr fragiles Bündnis geschlossen hinter sich ...

  • 16.03.2005 – 18:54

    Stuttgarter Nachrichten: zu EU/Kroatien:

    Stuttgart (ots) - Die EU beweist Mut zur Krise. In ungewöhnlicher Strenge verschiebt sie die lang versprochenen Beitrittsverhandlungen mit Kroatien – weil die Regierung in Zagreb nach Erkenntnissen des Internationalen Kriegsverbrechertribunals keinen ausreichenden Beitrag zur Ergreifung des flüchtigen Ex-Generals und Kriegsverbrechers Ante Gotovina leistet. Dennoch birgt der harte EU-Kurs gegenüber Kroatien ...

  • 15.03.2005 – 19:45

    Stuttgarter Nachrichten: zu Köhler:

    Stuttgart (ots) - War das nun das Pendant zur berühmten „Ruck durch Deutschland“-Rede seines Vorvorgängers Roman Herzog? Nein, das nicht. Dazu fehlte dieser Rede das Feuer. Sie war besorgt, beschwert. Und zugleich der dringende Appell, endlich eine tatkräftige, eine bessere Politik zu machen. ots-Originaltext: Stuttgarter Nachrichten Digitale ...

  • 14.03.2005 – 20:31

    Stuttgarter Nachrichten: zu Borussia Dortmund:

    Stuttgart (ots) - Der Traditionsverein Borussia Dortmund ist gerettet – bis auf weiteres. Dem deutschen Fußball bleibt der große Knall erspart – vorerst. Denn so optimistisch sich die Verantwortlichen des Fußball- Bundesligisten auch geben, so unsicher ist, ob sie die finanzielle Wende wirklich schaffen. Dass ein Immobilienfonds letztlich über das Schicksal eines Fußballclubs bestimmen kann, demonstriert ...

  • 13.03.2005 – 18:54

    Stuttgarter Nachrichten: Job-Gipfel

    Stuttgart (ots) - Im Vorfeld schwieriger Verhandlungen gibt es eine Grundregel: Wer etwas erreichen will, belastet die Gespräche nicht vorab mit Bedingungen. Überhaupt trägt er keinen öffentlichen Disput aus, weil das beiden Seiten Bewegungsfreiheit nimmt. Gegen all dies wird zurzeit bedenkenlos und im Übermaß verstoßen. Durch gezielte vorherige Zuspitzung ist eine Lage entstanden, die den Gipfel auf die Frage ...

  • 11.03.2005 – 19:33

    Stuttgarter Nachrichten: Reformen / Union

    Stuttgart (ots) - Insgesamt glauben nur 35 Prozent der Bevölkerung, die Zukunft Deutschlands könne eher von der Union gesichert werden. 36 Prozent der Wähler trauen es keiner Volkspartei mehr zu, den Abstieg des Landes aufzuhalten. So sehen sich sowohl CDU/CSU als auch Angela Merkel einer Vertrauenskrise ausgesetzt. Statt ihre Zeit mit wahltaktischen Manövern wie dem „Pakt für Deutschland“ zu vergeuden, hat die ...

  • 11.03.2005 – 13:33

    Stuttgarter Nachrichten: Alfred Grosser: Deutschland ist noch stärker als Frankreich auf dem Weg in den wilden Kapitalismus des 19. Jahrhunderts -„Berlin glaubt immer noch, Israel nicht kritisieren zu dürfen“

    Stuttgart (ots) - Scharfe Kritik am gegenwärtigen Wirtschaftssystem äußert der Politikprofessor und Soziologe Alfred Grosser. „Tatsächlich ist die heutige Wirtschaftsorganisation kein Produktionskapitalismus mehr, sondern ein Börsen-Kapitalismus“, beklagte er in den Stuttgarter Nachrichten (Samstag): ...

  • 10.03.2005 – 05:00

    Stuttgarter Nachrichten: Amnesty-Generalsekretärin Lochbihler: Deutsche Polizisten unabhängig kontrollieren - "Dem Antiterrorkampf werden weltweit Menschenrechte geopfert“

    Stuttgart (ots) - Die Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International, Barbara Lochbihler, fordert unabhängige Kontrollgremien, die Beschwerden gegen deutsche Polizeibeamte nachgehen. Den Stuttgarter Nachrichten (Donnerstag) sagte sie: „Die Staatsanwaltschaften ermitteln nur sehr schleppend, ...

  • 09.03.2005 – 18:50

    Stuttgarter Nachrichten: zu Job-Gipfel

    Stuttgart (ots) - Wir sollten keine Wunder erwarten. Das bevorstehende Treffen zwischen Kanzler und Unionsführung markiert zwar das Happy End einer kurzen, unverhofften Brieffreundschaft. Aber die Massenarbeitslosigkeit wird es nicht beseitigen. Auch den lang ersehnten Aufschwung dürfte es kaum herbeiführen. Keiner der Beteiligten weiß nämlich, wie so etwas geht, und die Rezepte, die sie auf den Tisch legen, haben ...

  • 09.03.2005 – 15:20

    Stuttgarter Nachrichten: Schlauch kandidiert 2006 nicht mehr für Bundestag

    Berlin/Stuttgart (ots) - Der parlamentarische Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Rezzo Schlauch (57), will im Herbst 2006 nicht wieder für den Bundestag kandidieren. Nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten (Donnerstag) wird der Grünenpolitiker seine Entscheidung im April oder Mai bekannt geben. Mit seinem Rückzug muss Schlauch auch sein Amt ...

  • 08.03.2005 – 19:01

    Stuttgarter Nachrichten: Versammlungsrecht/NPD

    Stuttgart (ots) - SPD und Union sind sich einig – sehr oft kommt das nicht gerade vor. Aber bei der Abwehr neonazistischer Umtriebe scheint die Gemeinsamkeit der Demokraten noch zu funktionieren. Dabei ist es ziemlich unerheblich, ob man nun die Bannmeile auf das Brandenburger Tor ausweitet oder nicht. Entscheidend ist das Ergebnis der vereinbarten Neuregelung: Am 8. Mai wird es keine Bilder vom Aufmarsch ...

  • 08.03.2005 – 15:04

    Stuttgarter Nachrichten: Frauentag: Prominente wählen weibliches Schattenkabinett

    Stuttgart (ots) - Wahltag am Frauentag. Bei den Stuttgarter Nachrichten (Dienstausgabe) durften Liedermacher Reinhard Mey, die Unternehmerin und „Frauen für Stoiber“-Mitbegründerin Ann-Katrin Bauknecht und Travestiestar Wommy Wonder das ultimative weibliche Schattenkabinett wählen. Hier einige „Ministerinnenposten“ in Auszügen mit Begründung der ...

  • 07.03.2005 – 19:18

    Stuttgarter Nachrichten: Türkei / EU

    Stuttgart (ots) - Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, manchmal sogar mehr als tausendseitige EU-Dossiers. Die schockierende Prügelszene aus Istanbul, die Polizisten beim enthemmten Eindreschen auf Demonstrantinnen zeigt, hat Brüssel aufgeschreckt. Die Brutalität dürfte selbst glühenden Befürwortern eines EU-Beitritts der Türkei den Blick dafür schärfen, wie Demokratie am Bosporus noch immer buchstabiert ...

  • 06.03.2005 – 18:51

    Stuttgarter Nachrichten: zu Kassen/Beiträge

    Stuttgart (ots) - Die politische Debatte um die Höhe der Krankenkassenbeiträge nimmt mehr und mehr hysterische Züge an. Es wird der Eindruck erweckt, als hinge die Zukunft des Standorts in erster Linie davon ab, dass AOK und Co möglichst rasch eine kräftige Senkung verkünden. Wenn aber überhaupt jemand vehement niedrigere Kassensätze einklagen darf, dann sind es die Patienten. Sie allein haben den Versicherern ...

  • 04.03.2005 – 19:30

    Stuttgarter Nachrichten: zu Pakt für Arbeit:

    Stuttgart (ots) - Wer nach sechs Jahren eine so schlechte Bilanz vorzuweisen hat, gerät mit Recht unter Druck – im Spiel der Parteien ebenso wie bei den Bürgern. Auf die eigenen Reformen zu verweisen, hilft dabei herzlich wenig. Dass sie noch die große Wende bringen, glaubt im Moment eigentlich keiner mehr so recht. Einzig die Union hat noch Hoffnung – allerdings nur auf ihre Reformen: Was sie dem Kanzler ...

  • 04.03.2005 – 19:29

    Stuttgarter Nachrichten: zu Opel:

    Stuttgart (ots) - Für Opel kommt es nun darauf an, das Krisengerede schnell hinter sich zu lassen. Wer auf dem hart umkämpften Markt überleben will, braucht zudem unverwechselbare Produkte, die sich von der Konkurrenz abheben. Hier hat Opel in der jüngsten Vergangenheit Fortschritte erzielt, und auch die Qualität ist besser als ihr Ruf. Vom Erfolg dieser Fahrt hängt viel ab: Nicht nur die Zukunft der dann noch 25 000 Opelaner, sondern ein Stück weit die ...

  • 02.03.2005 – 20:18

    Stuttgarter Nachrichten: zu Beamtenpensionen:

    Stuttgart (ots) - Was in den nächsten Jahrzehnten an Pensionslasten auf die öffentliche Hand zukommt, droht alle Dimensionen zu sprengen. Nicht alle Ansprüche aber lassen sich einfach wegreformieren. Sie sind garantiert. Dass unsere Gesellschaft immer älter wird, wissen wir seit einiger Zeit. Vorgesorgt aber hat niemand. Der Staat auch nicht. Bis 2010 soll deshalb das jetzige Abschmelzungsprogramm erst mal nur ...

  • 01.03.2005 – 23:40

    Stuttgarter Nachrichten: zu Arbeitsmarkt:

    Stuttgart (ots) - Nun muss es zunächst einmal heißen: Ruhe bewahren. Erst wenn im Herbst, nach mehreren Monaten also, in denen die Reform Wirkung entfalten kann, immer noch nur Hiobsbotschaften aus Nürnberg kommen, dann wäre wirklich Hektik angebracht. Gleichwohl darf dies für die Politik kein Grund sein, die Hände in den Schoß zu legen. Sie muss sehen, wie der Konjunktur auf die Beine geholfen werden kann. Eine ...